Kontrabass

Der Kontrabass ist das größte und tiefste Streichinstrument. Im Volksmund wird er auch „Bassgeige“ genannt.
Er ist ungefähr 1,8 Meter hoch, hat vier Saiten und die Töne werden im Bassschlüssel notiert. Die Saiten können mit einem Bogen gestrichen oder mit den Fingern gezupft werden.
Im 16. Jahrhundert begann die Entwicklung des Kontrabasses aus der Familie der Gamben. Gamben sind zwar den Geigen näher verwandt, sie werden aber zwischen den Knien gehalten und gestrichen.
Im 19. Jahrhundert wurden Kontrabass-ähnliche Instrumente gebaut, die bis zu 4 Meter hoch waren, sodass deren Spieler auf einem Podest stehen mussten.
Der Kontrabass findet in den Symphonieorchestern, ebenso wie in der Volks- und Blasmusik, der Rockmusik, aber auch im Jazz und der Bigband Verwendung. Das Instrument wird im Sitzen oder im Stehen gespielt.
Orchesterprobe. Dirigent zum Bassisten: "Ich bin mir nicht sicher, ob das im Takt 2 vor D in den Bässen F oder Fis sein soll. Spielen sie doch mal F!" Brummm. "Spielen sie jetzt mal Fis!" Bromm. "Ach spielen sie doch, was sie wollen!"
Das Schiff sinkt schnell über den Bug. Der Bassist klammert sich an sein Instrument und denkt: "Ein Glück, dass ich nicht Flötist geworden bin!"
Für Kinder gibt es kleinere Einsteigermodelle. Kontrabassspieler sind sehr gefragt und können sich immer auf einen Platz in einer Formation freuen. Für die Eltern bedeutet die Wahl des Kontrabasses jedoch viele Taxidienste, da sich der Spross in der Straßenbahn oder auf dem Fahrrad mit dem Kontrabass sehr schwer tun wird.
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