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Der Troubadour - Il trovatore (Oper in vier Akten)

Es war einmal in einem spanischen Schloss. Eine Truppe von Soldaten soll wach gehalten werden und der Feldhauptmann Ferrando erzählt ihnen eine Geschichte. In dieser Geschichte hat der Vater des Grafen Luna zwei Söhne. Eines Nachts findet das Kindermädchen eine Zigeunerin über das Bett von einem der Buben gebeugt. Der Knabe wird daraufhin krank und der Verdacht fällt auf die Zigeunerin - sie soll ihn verhext haben. Daraufhin wird sie auf dem Scheiterhaufen verbrannt . Aus Rache entführt die Tochter der Zigeunerin den kleinen Jungen und wirft ihn ebenso in das Feuer. Der Vater hat aber nie daran geglaubt, dass der Sohn wirklich in den Flammen gestorben war und hat am Sterbebett seinen anderen Sohn, den jungen Grafen Luna, gebeten, nach seinem Bruder und der bösen Zigeunerin zu suchen.

Im Schlosspark spricht die Gräfin Leonore mit ihrer Freundin Inez über Männer. Leonore ist verliebt in den Troubadour (Sänger) Manrico. Aber auch junge Graf Luna ist in Leonore verliebt und schleicht sich im Dunklen an sie heran. Leonora erkennt nicht gleich, wer es ist, denkt, es wäre Manrico und wirft sich in seine Arme. Manrico kommt und sieht Leonora in den Armen des Grafen Luna und ist furchtbar sauer. Beide Männer stehen auf Leonora, kämpfen aber auch auf unterschiedlichen Seiten, für unterschiedliche Herzöge, und wollen sich duellieren (kämpfen).

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In einem Zigeunerlager denkt die Zigeunerin Azucena an ihre Mutter, die vor Jahren im Feuer verbrannt wurde. An ihrer Seite ist ihr Adoptivsohn, der Troubadour Manrico. Sie gesteht ihm, dass sie vor Jahren ihren eigenen Sohn irrtümlich ins Feuer geworfen hat. Auf die Frage, wer Manricos Eltern seien, gibt sie keine Antwort. Sie ist aber sauer, dass Manrico den Grafen Luna nicht getötet hat, als er im Duell die Möglichkeit dazu hatte.

Ein Bote kommt ins Lager und berichtet aufgeregt, dass Leonore ins Kloster gehen will, weil sie glaubt, Manrico sei beim Duell gestorben. Der Troubadour will zu ihr gehen und sie abhalten. Auch Graf Luna ist mit seinen Männern auf dem Weg zu Leonora, er will sie aber entführen. Manrico kann sie befreien.

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Manrico und Leonora sind auf der Burg Castellor, es herrscht allgemeine Angriffsstimmung.

Azucena wurde in der Zwischenzeit von  den Männern des Grafen Luna gefangen genommen und als die Zigeunerin wiedererkannt, die damals den Bruder des Grafen ins Feuer geworfen hatte. Sie soll auf dem Scheiterhaufen brennen.

Manrico und Leonora schwören einander ihre Liebe und wollen schnell heiraten. Als Manrico von der Festnahme Azucenas erfährt bläst er zum Angriff und zur Befreiung der Zigeunerin. Die Rettung der "Mutter" ist in dem Moment wichtiger als die Hochzeit mit Leonora.

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Manrico und seine Leute haben versagt, sie geraten selber in Gefangenschaft. Gemeinsam mit seiner Adoptivmutter, der Zigeunerin Azucena, erwartet er seine Hinrichtung. Leonore bittet den Grafen Luna, ihren geliebten Troubadour frei zu lassen. Dieser willigt unter der Bedingung ein, dass Leonore dann ihm gehört. Um diesem Schritt zu entgehen nimmt Leonore Gift, kann aber vorher noch Manrico mitteilen, dass er nicht sterben muss. Dem ist das egal, weil er glaubt, Leonora habe ihn verraten. Erst als sie sterbend vor ihm liegt glaubt er an ihre Treue. Graf Luna kommt gerade hinzu, als seine angebetete Leonora stirbt. Vor lauter Zorn lässt er Manrico hinrichten. Azucena muss zuschauen, schreit ihm aber noch entgegen: "Er war dein Bruder", und stirbt.

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Oper4Kids Fakten
Titel: Der Troubadour - Il trovatore
  Oper in vier Akten
Uraufführung: 1853 in Rom
Komponist: Giuseppe Verdi
Librettist: Salvatore Cammarano und Leone Emanuele Bardare
Personen: Azucena, eine Zigeunerin Mezzosopran
Ferrando, sein Waffenträger Bass
Graf von Luna Bariton
Inez, Leonores Vertraute Sopran
Leonora, Gröfin von Sargasto Sopran
Manrico, ein Troubadour Tenor
Ort: Biscaya und Aragonien (Spanien)
Zeit: Anfang des 15. Jahrhunderts
Dauer: 2 1/2 Stunden

Der "Troubadour" lässt am Ende nicht viele Menschen am Leben. Dennoch ist diese Oper eine der beliebtesten der Operngeschichte. Giuseppe Verdi dachte, dass er nach seinem "Rigoletto" nie mehr eine schönere Musik komponieren könnte. Der "Troubadour" setzte sich aber sofort in ganz Europa durch, da sehr viele Melodien vorkommen, die den Hörern in's Ohr gehen und der menschlichen Stimme entgegenkommen.

 
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