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Sopran - Alt - Tenor - Bass

Hast du schon einmal bemerkt, dass es in einer Oper oder in Konzerten Sänger mit unterschiedlichen Stimmhöhen gibt? Meist ist es so, dass Männer tiefer singen und Frauen höher. Aber auch unter den Männern und unter den Frauen gibt es Unterschiede. Je nachdem, wie hoch oder wie tief ein Sänger singt, heißt seine Stimmhöhe unterschiedlich. Die vier Hauptstimmlagen werden genannt: Bass, Tenor, Alt und Sopran. Dann gibt es noch den Bariton und den Mezzosopran. Zuerst fangen wir aber mit den vier Hauptstimmlagen an.

 

Der BASS: das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutete "bassus" (reichlich oder stark). Der Bass ist die tiefste männliche Stimmlage. Nur wenige Männer haben im Erwachsenenalter eine sehr tiefe Stimme. Meistens bleibt die Stimme der Buben nach der Pubertät im Tenor, also höher als der Bassstimme. In der "Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart singt der Zauberer Sarastro den Bass. Auf dem Foto siehst du den Amerikaner Daniel Lewis Williams auf der Bühne in einer Bassrolle.

 

 

 

 

Der TENOR: latenisch "tenere" (halten), da der Sänger dieser Stimmlage, er wird auch "Tenor" genannt, die Stimme halten sollte, damit sich der restliche Chor nicht versingen konnte. Tenor ist die höhere männliche Stimmlage. Tenöre werden viel öfter berühmte Stars als Bässe, da sie auch in einem Soloprogramm (nur sie singen auf der Bühne zum Beispiel einen Liederabend) auftreten können. Die berühmtesten Tenöre der Welt, die "drei Tenöre", sind die Spanier José Carreras, Plácido Domingo und der Italiener Luciano Pavarotti. In der "Zauberflöte" singt der schöne Prinz Tamino in der Stimmlage "tenor". Hier nennt man den Tenor "Spieltenor", da es auch in der Stimmlage Unterschiede gibt. Ein Sänger fängt meist bei einem eher spielerischen und weniger schwierigen Fach an, bevor er sich im Laufe seiner Karriere und Singzeit verändert. Am Ende werden viele Tenöre zu "Heldentenöre", wie in Richard Wagners Opern.
Möchtest du wissen, wie die Stimme eines Tenors klingt? Bei dem Komponisten Giacomo Puccini kannst du dir "Nessun dorma" aus der Oper "Turandot" anhören, gesungen von dem weltberühmten Tenor aus Spanien, José Carreras.
 

die Polin Ewa Podlés
Der ALT: lateinisch bedeutet "altus" hoch, aber auch tief. "Hoch" ist die Stimmlage, wenn ein Mann sie singt - was nicht so häufig vorkommt, und "tief" gilt der Alt für die Frauenstimme. Die Altsängerinnen haben sehr selten die Hauptrolle in einer Oper, daher treten sie auch selten alleine in einem Konzert auf. Auf dem Foto ist die polnische Altsängerin Ewa Podlés abgebildet.

 

 

 

 

 

Der SOPRAN: Das Wort bedeutet eigentlich "darüber" und verrät schon, dass diese Stimmlage über allen anderen steht. Es ist die höchste Frauenstimmlage. Lange Zeit durften nur Männer mit knabenhafter Stimme die Frauenrollen in der Oper singen. Heute gibt es viele weltberühmte Frauen, die die Sopranstimme singen. Die wohl berühmteste unter ihnen war die Griechin Maria Callas. Heute werden Sängerinnen wie die Russin Anna Netrebko oder die Italienerin Cecilia Bartoli auf den Bühnen der Welt gefeiert.
Willst du dir anhören, wie Maria Callas Sopranstimme klingt? Bei dem Komponisten "Vincenzo Bellini" findest du die Hörprobe "Casta diva" zu der Oper "Norma".

 

Diese vier Stimmlagen gehören zu den häufigsten. Daneben gibt es noch den BARITON und den MEZZOSOPRAN.

Der BARITON ist die mittlere männliche Stimmlage zwischen Bass und Tenor.

Der MEZZOSOPRAN ist die mittlere weibliche Stimmlage zwischen dem Alt und dem Sopran.

Reihen wir es nun nacheinander auf, so sieht es folgendermaßen aus:

BASS - BARITON - TENOR - ALT - MEZZOSOPRAN - SOPRAN

 
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